{"id":15981,"date":"2024-03-13T11:59:25","date_gmt":"2024-03-13T10:59:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kernkonzept.com\/kk-staging\/?post_type=press&#038;p=15981"},"modified":"2024-06-05T15:34:28","modified_gmt":"2024-06-05T13:34:28","slug":"kernkonzept-l4re-hypervisor-family-arm-automotive-technology","status":"publish","type":"press","link":"https:\/\/www.kernkonzept.com\/de\/press\/kernkonzept-l4re-hypervisor-family-arm-automotive-technology\/","title":{"rendered":"L4Re-Hypervisor-Familie unterst\u00fctzt neueste Arm-Automotive-Technologie"},"content":{"rendered":"<p>Digitale Zwillinge der neuesten Arm-<sup>\u00ae<\/sup> Prozessordesigns verk\u00fcrzen die Zeit zur Markteinf\u00fchrung in der Automotive-Branche erheblich, indem sie Entwicklungsprozesse parallelisieren.<\/p>\n<p>Der Markterfolg heutiger Autos wird nicht mehr an Hubraum, Radgr\u00f6\u00dfe oder Motorleistung gemessen, sondern zunehmend in Bezug auf Software, Chips und Sensoren. Dar\u00fcber hinaus spielen digitale Zwillinge eine wachsende Rolle bei der Gestaltung solcher \u201esoftwaredefinierter Fahrzeuge\u201c. Die Betriebssystemtechnologie des Dresdner Software-Unternehmens Kernkonzept unterst\u00fctzt mit der L4Re-Hypervisor-Familie die neuen Prozessordesigns des renommierten britischen Prozessorentwicklers Arm.<sup>\u00ae<\/sup> Sofort nach dem Release auf der Virtual Platform von Arm<sup>\u00ae<\/sup>kann die Software-Entwicklung der neuesten Designs beginnen.<\/p>\n<p>\u201eWir freuen uns, dass unsere L4Re-Hypervisor-Familie bereits die neuen Prozessordesigns von Arm<sup>\u00ae<\/sup> unterst\u00fctzt\", sagt Dr. Adam Lackorzynski, Gr\u00fcnder von Kernkonzept. \u201eDigitale Zwillinge machen dies m\u00f6glich. Automobilhersteller und Tier-1-Zulieferer k\u00f6nnen jetzt mit der Software-Entwicklung beginnen, noch bevor die Hardware verf\u00fcgbar ist. Das verk\u00fcrzt die Markteinf\u00fchrung erheblich.\u201c<\/p>\n<p>Die Ver\u00f6ffentlichung des Prozessordesigns in einer virtuellen Entwicklungsumgebung erlaubt es, viel zeitiger mit der komplexen und zeitaufw\u00e4ndigen Software-Entwicklung zu starten. Hardware- und Software-Entwicklung k\u00f6nnen nun gleichzeitig mit der Ver\u00f6ffentlichung des Prozessordesigns beginnen. Bisher mussten Software-Entwickler zuvor auf die Ver\u00f6ffentlichung der Hardware nach den neuen Arm-Designs warten.<\/p>\n<p>\u201eDa die Fahrzeugelektronik zunehmend komplexer wird, getrieben von den wachsenden KI- und Software-Anforderungen moderner Automobilanwendungen, muss die Branche schneller innovieren als je zuvor\u201c, sagt Suraj Gajendra, Vizepr\u00e4sident f\u00fcr Produkte und L\u00f6sungen der Automotive Line of Business bei Arm<sup>\u00ae<\/sup>\u201eEin grundlegendes Umdenken der Produktentwicklung ist erforderlich, um eine schnellere Time-to-Market zu erreichen. Mit dem Support f\u00fchrender Partner wie Kernkonzept kann Arm<sup>\u00ae<\/sup> neue virtuelle Plattformen und Softwarel\u00f6sungen ver\u00f6ffentlichen. So sind Software-EntwicklerInnen in der Lage, L\u00f6sungen zu finden, sobald unsere modernste Hardware verf\u00fcgbar ist, ohne auf die Chips warten zu m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p>Hintergrund: In einem typischen hochwertigen Fahrzeug sind Dutzende, manchmal Hunderte, von Steuerger\u00e4ten f\u00fcr wichtige Fahrzeugfunktionen verantwortlich. Jede Funktion wurde fr\u00fcher einem separaten Steuerger\u00e4t zugewiesen, um einen ordnungsgem\u00e4\u00dfen Betrieb sicherzustellen. Allerdings werden in modernen Fahrzeugen immer mehr hochleistungsf\u00e4hige Computer (HPCs) f\u00fcr Automobile etabliert, die viele Funktionen in einem einzigen Steuerger\u00e4t ausf\u00fchren. In einigen Autos steuert sogar nur ein einzelner zentraler \u201eautomobiler HPC\u201c all diese Aufgaben. Es ist wichtig zu verhindern, dass eine Fehlfunktion in einer Anwendung andere Anwendungen oder das gesamte System auf diesem \u201eautomobilen HPC\u201c beeintr\u00e4chtigt. Daf\u00fcr ist Hypervisor-Technologie unabdingbar. Arm<sup>\u00ae<\/sup> erm\u00f6glicht Konsolidierung durch Virtualisierungs-Capabilities auf verschiedenen Architekturen.<\/p>\n<p>Die L4Re Hypervisor-Familie erm\u00f6glicht es Entwicklern, sicherheitskritische Systeme wie die Karosseriekontrolle von nicht sicherheitskritischen Systemen wie dem Infotainment zu partitionieren und zu isolieren. Dadurch wird sichergestellt, dass kritische Systeme isoliert und bei einem Systemausfall sicher verwaltet werden. Der L4Re Hypervisor und der L4Re Micro Hypervisor k\u00f6nnen dies auf verschiedenen Arm<sup>\u00ae<\/sup> -Architekturen erreichen, darunter auch die neuesten Arm<sup>\u00ae<\/sup> -Prozessoren.<\/p>\n<p>Die Kombination der neuen Arm<sup>\u00ae<\/sup> Virtual Platforms mit der L4Re Hypervisor-Familie erm\u00f6glicht die Entwicklung von Funktionen und Anwendungen unabh\u00e4ngig von der jeweiligen Prozessorvariante. Die Hypervisoren von Kernkonzept k\u00f6nnen genauso gut auf Arm-Hochleistungs-CPUs wie auf stromsparenden Versionen oder anderen Varianten ausgef\u00fchrt werden. Dies erm\u00f6glicht konsistente Abstraktionsebenen zwischen Hardware und Software, die die Hardware-unabh\u00e4ngige, flexible und skalierbare System- und Software-Entwicklung aus einem Guss unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Die Wurzeln dieser Technologie wurden 1996 an der Technischen Universit\u00e4t Dresden gelegt. Die Open-Source-Ausrichtung der L4Re-Technologie gew\u00e4hrleistet hohe Transparenz und Sicherheit. Seitdem haben die Entwickler und Betreuer hinter L4Re \u2013 von denen viele seit 2012 in der Kernkonzept GmbH vereint sind \u2013 das Mikrokern-basierte Betriebssystem weiterentwickelt und f\u00fcr den professionellen Einsatz angepasst. Es ist als Open Source Software verf\u00fcgbar. Das Dresdner Team sieht sich als wichtige Komponente des Open-Source-\u00d6kosystems in und um automobile IT-Systeme, das sich auch zunehmend auf die (Automobil-) Cloud erstreckt.<\/p>\n<p>Daher ist Kernkonzept der Scalable Open Architecture for Embedded Edge (SOAFEE) Special Interest Group beigetreten, um eine offene und sichere Architektur zu unterst\u00fctzen, die sich von Fahrzeugen bis zur (Edge-) Cloud mit L4Re erstreckt. Betriebssystem-Experte Dr. Adam Lackorzynski ist zuversichtlich, dass \u201ewir einen bedeutenden Beitrag zu diesen Bem\u00fchungen leisten k\u00f6nnen\u201c<em>.<\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die L4Re-Hypervisor-Familie von Kernkonzept unterst\u00fctzt die neuen Automobiltechnologien von Arm\u00ae, sodass die Softwareentwicklung beginnen kann, sobald neue L\u00f6sungen auf den Markt kommen.<\/p>","protected":false},"featured_media":15982,"menu_order":0,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"press-categories":[48,47,45],"class_list":["post-15981","press","type-press","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","press-categories-arm","press-categories-automotive","press-categories-l4re-micro-hypervisor"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kernkonzept.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/press\/15981","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kernkonzept.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/press"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kernkonzept.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/press"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.kernkonzept.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/press\/15981\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kernkonzept.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15982"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kernkonzept.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15981"}],"wp:term":[{"taxonomy":"press-categories","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kernkonzept.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/press-categories?post=15981"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}