Das Dresdner Innovationsnetzwerk SEMECO hat eine zweite Förderrunde vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) erhalten. Damit können Kernkonzept und andere Projektpartner ihre Zusammenarbeit um weitere drei Jahre fortsetzen.
Das SEMECO-Innovationsökosystem ist Europas erster Cluster für medizinische Elektronik, der sich auf medizinische Bedürfnisse konzentriert. Ziel ist es, den Gesundheitssektor durch die Integration moderner Halbleiter- und sicherer Kommunikationstechnologien zu transformieren. Das können medizintechnische Anwendungen wie tragbare Ultraschallgeräte, medizinische Sensoren oder intelligente Kommunikationsimplantate für Menschen mit Hör- und Sprachbeeinträchtigungen sein.
In der zweiten Projektphase, die im Mai 2026 beginnt, wird Kernkonzept den Open-Source-Hypervisor L4Re weiterentwickeln, um ihn für den modularen Plattformansatz nutzbar zu machen: Medizinische Halbleiter, Elektronik- und Softwarekomponenten werden separat entwickelt, anschließend sicher integriert und schrittweise verfeinert. Die L4Re-Technologie bildet die Grundlage für eine sichere Systemarchitektur, auf der vertrauenswürdige medizinische Geräte aufbauen.
Das SEMECO-Projekt ist eine Zusammenarbeit renommierter Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Start-ups in und um Dresden, der Landeshauptstadt Sachsens und einem der führenden Standorte für Mikroelektronik in Europa. Unsere Partner in der zweiten Projektphase sind Infineon, Bosch, NXP, Secunet, Zeiss, Biotronik, Lohmann, Giesecke+Devrient, Philips, Siemens Healthineers, MedEl und WS Audiology.
SEMECO wird vom deutschen BMFTR als einer von 14 Zukunftsclustern im Rahmen der Initiative „Clusters4Future“ gefördert und von der Europäischen Union sowie dem Freistaat Sachsen kofinanziert.
Erfahren Sie mehr über das SEMECO-Projekt auf https://semeco.info/ und auf der Projekt-Website.